BETRUG 

Wucher-Ware

Das Feilbieten völlig überteuerter, in der Corona-Pandemie aber stark nachgefragter Waren kann einen strafbaren Wucher darstellen. 

Gerade in der Anfangszeit und täglich gesteigerter Angstzustände zeigten sich unzählige Menschen bereit, absolute Mond-Preise für Gegenstände aus dem Hygiene- und Schutzsortiment zu bezahlen, die oftmals ein Vielfaches des Normalpreises ausmachten. Dazu zählten insbesondere Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel und Einweghandschuhe. Später kamen auch technische Gerätschaften hinzu, die für das überall zu praktizierende Homeoffice benötigt wurden, wie etwa PC-Kameras.

Das Ausnutzen des Mangels an Ware, vor allem aber der Angst der Verbraucher vor dem Virus, kann strafrechtliche Relevanz entfalten. Denn wegen Wuchers strafbar macht sich u.a. derjenige, der die Zwangslage oder Unerfahrenheit eines anderen oder dessen erhebliche Willensschwäche dadurch ausbeutet, dass er sich für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen. 

§ 291 StGB (Wucher)
 
  • drohende Strafe: i.d.R. Freiheitsstrafe bis 3 Jahre / Geldstrafe
     

  • Versuch ist strafbar
     

  • Vorsatz ist strafbar

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