Straf-Verteidigung

Professioneller Beistand für Beschuldigte im Kampf gegen die Verfolgungsbehörden u.a. in folgenden Fällen:

UNSERE HILFE FÜR SIE

Maßnahmen der Verteidigung

 

  • Erst-Beratung und Einschätzung der Sach- und Rechtslage auf Basis Ihrer Angaben
     

  • Verteidigungsanzeige gegenüber der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht mit Akteneinsichtsgesuch
     

  • Prüfung der amtlichen Ermittlungsakte und ergänzende Beratung
     

  • ggf. Einlegung eines Einspruchs gegen einen Bußgeldbescheid oder Strafbefehl
     

  • Ausarbeitung einer individuellen Verteidigungsstrategie in Absprache mit Ihnen
     

  • Umsetzung der Verteidigungsstrategie im Ermittlungs- und/oder Gerichtsverfahren
     

  • notwendigenfalls Durchführung eines Rechtsmittelverfahrens

Allgemeine Informationen zur Strafverteidigung finden Sie auch auf unserer gesonderten Themen-Seite www.anwalt-strafrecht.com .

  • Subventions-Betrug, allgemeiner Betrug, falsche eidesstattliche Versicherung und Urkundenfälschung im Zusammenhang mit falschen Anträgen auf finanzielle Sofort-Hilfe (siehe hier), Kurzarbeiter-Geld (siehe hier) und Kredite
     

  • Betrug durch Verkäufe im Internet, beispielsweise bei Nichtlieferung bestellter Desinfektionsmittel in Fake-Shops (siehe hier), bei Lieferung von horrend teuren Mund-Nasen-Masken  im Bereich des Wuchers (siehe hier), bei Lieferung falscher Medikamente (siehe hier)
     

  • Betrug bei der Insolvenz-Antragspflicht aufgrund schon vor der Pandemie bestehender finanzieller Notlage (siehe hier)
     

  • sonstiger Betrug u.a. im Zusammenhang mit dem Enkel-Trick (siehe hier)

  • vorsätzliche Körperverletzung durch häusliche Gewalt, sonstige tätliche Auseinandersetzungen oder bewusstes Infizieren anderer
     

  • Erpressung durch Drohung mit Infizierung
     

  • sexuelle Übergriffe (Nötigung, Vergewaltigung) im häuslichen oder sonstigen Umfeld (siehe hier)
     

  • fahrlässige Körperverletzung durch Missachtung von Sicherheits-Regeln, Quarantäne o.ä. und dadurch bedingte Ansteckung anderer (siehe hier)
     

  • Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte beispielsweise nach Weisungen von Polizeibeamten
     

  • Vergehen und Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz wegen Verstößen gegen die Kontakt-Einschränkungen oder Sicherheitsvorgaben (siehe hier)

Strafrecht in der Corona-Krise = juristisches Neuland


Die Corona-Krise kam plötzlich und mit unvorstellbarer Wucht. Sie führte zu einer Ausnahme-Situation für Bürger, wie auch für Unternehmer und nicht zuletzt Politiker, die sich auf den Rat von medizinischen Beratern verlassen und auf dieser Basis Entscheidungen treffen mussten. Täglich änderte sich die Situation und führte zunächst zu Verschärfungen der Regelungen und später wieder zu Lockerungen. Die damit angesprochenen Einschränkungen für das private, wie auch berufliche Leben werden polizeilich kontrolliert und im Falle ihres Missbrauchs mit Strafen bzw. Geldbußen geahndet. 

Während in sämtlichen anderen Bereichen des Straf- und Ordnungswidrigkeitenrechts auf bestehende Gesetze und Bußgeldkataloge und jahrelange praktische Erfahrungen damit zurückgegriffen werden kann, ist die Rechtslage nun wesentlich geprägt von Allgemeinverfügungen, die die Bundesländer in unterschiedlicher Weise auf Basis des Infektionsschutzgesetzes erlassen haben, und die zudem ständig modifiziert werden, was Woche für Woche zu einer geänderten rechtlichen Situation führt.

Wie die Gerichte mit alldem umgehen und darüber im Einzelfall entscheiden werden, wird erst die Zeit zeigen. Der erfahrene Rechtsanwalt wird jedenfalls alles dazu tun, unter Berücksichtigung allgemeiner Rechtsgrundsätze und Erfahrungen aus anderen Fällen ein angemessenes Verteidigungsergebnis für seinen beschuldigten Mandanten zu erzielen. Besondere Bedeutung dürfte bei an sich rechtschaffenen Bürgern die korrekte Anwendung der Irrtumstatbestände erlangen.

Da ein Großteil der zu erwartenden Verfahren (neben den Gewalt-Delikten) den Bereich des Betrugstatbestandes betreffen dürfte, hat Rechtsanwalt Dr. Sven Hufnagel erst im Juni 2020 an einem umfangreichen Online-Seminar von 7,5-stündiger Dauer teilgenommen, welches sich ausschließlich mit eben diesem Straftatbestand befasste und sich auch auf die Besonderheiten der Corona-Krise erstreckte. 

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