BETRUG u.a.

Medikamenten-Betrug

Wer Medikamente gegen das Corona-Virus im Internet zum Kauf anbietet, dann aber keine oder nur falsche Medikamente liefert und sich dabei auch noch fälschlicherweise als Arzt oder Apotheker ausgibt, muss mit Ermittlungen wegen Betruges, wegen Titelmissbrauchs und wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz rechnen.

In ihrer Angst sind Menschen oftmals zur Naivität geneigt - und damit willkommene Opfer von Betrügern. In Corona-Zeiten klammern sich manche an die Hoffnung angeblich heilsamer oder gar vorbeugend wirkender Medikamente, um ihre Gesundheit nach einer Infektion schnellstmöglich wiederherzustellen oder vor einer Infektion zu bewahren. Da kommen entsprechende Anpreisungen auf Webseiten gerade recht und führen schnell zur Bestellung. Natürlich sieht der gutgläubige Käufer auch hier für den vorab zu entrichtenden Kaufpreis entweder überhaupt keine Ware als Gegenleistung oder - fast noch schlimmer - er erhält falsche Medikamente, die alles andere als heilbringend wirken. 

Derartige Maschen stellen mindestens einen Betrug im Sinne von § 263 StGB dar. Hinzu kommen möglicherweise noch Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz.

Wenn sich der Online-Händler zugleich auch noch fälschlicherweise als Arzt oder Apotheker ausgibt und die Medikamente gegen das Corona-Virus bewirbt, ist zusätzlich an den Tatbestand des Titelmissbrauchs nach § 132a StGB zu denken.

Auch hier darf man davon ausgehen, dass die gesetzlichen Möglichkeiten zur Bestrafung mit Blick auf eine Abschreckung potenzieller neuer Täter ausgeschöpft werden.  

§ 263 StGB (Betrug)
 
  • drohende Strafe: i.d.R. Freiheitsstrafe bis 5 Jahre / Geldstrafe
     

  • Versuch ist strafbar
     

  • Vorsatz ist strafbar

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