BETRUG 

Fake-Shops

Wer im Internet einen Fake-Shop positioniert und darüber Waren anbietet, die nach Vorab-Bezahlung aber nicht ausgeliefert werden, macht sich des Betruges strafbar.

Im Zuge der Corona-Krise kam es zu einem wahrhaft rasanten Anstieg​ an sogenannten Fake-Shops im Internet. In Windeseile wurden authentisch wirkende Shops online gestellt und Waren angeboten, die besonders begehrt und anderswo möglicherweise nicht (mehr) erhältlich sind. Zu nennen sind dafür insbesondere Desinfektionsmittel oder Atemschutzmasken, manchenorts möglicherweise auch Toilettenpapier. Durch ein gefälschtes Impressum und vermeintliche Gütesiegel soll Vertrauen geschaffen werden. Fast schon selbstredend kann nur per Vorkasse bezahlt werden und im Anschluss daran wartet der Käufer völlig vergebens auf die erhoffte Ware. Sein Geld bekommt er ebenfalls nicht mehr zurück. 

Das Betreiben eines solchen Fake-Shops stellt ebenfalls einen Betrug im Sinne von § 263 StGB dar. 

Es steht zu erwarten, dass von den Strafverfolgungsbehörden nicht zuletzt zur Abschreckung sämtliche Register gezogen werden und in geeigneten Fällen der gesetzliche Rahmen zu deutlichen Strafen genutzt wird, die auch die Abschöpfung von Vermögen beinhalten werden. 

§ 263 StGB (Betrug)
 
  • drohende Strafe: i.d.R. Freiheitsstrafe bis 5 Jahre / Geldstrafe
     

  • Versuch ist strafbar
     

  • Vorsatz ist strafbar

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